| Slowenische Rasse | |||
| FCI-Standard Nr. 278 |
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Rüden |
Hündinnen |
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| Grösse | um 57 cm | um 54 cm | |
| Gewicht | 30 - 40 kg | 25 - 35 kg | |
| Farben | eisengrau, dunkler Widerrist und Läufe, heller an Bauch und Pfoten, dunkle Maske | ||
| Haare | mittellang, dicht mit regelmässigen Grannen und viel Unterwolle | ||
Kraševec ist die älteste slowenische autochthone Hunderasse. Er wurde im Jahr 1939 international anerkennt, damals unter dem Namen ilirischer Schäferhund und noch einmal im Jahr 1968 unter dem jetzigen Namen Kraševec. Die Rasse ist mehrere Jahrhunderte alt und wurde als Hirtenhund auf dem Gebiet des slowenischen Karstes, am meisten in der Umgebung von Pivka benutzt. Die Vorfahren von Kraševec hat schon im 19. Jahrhundert der weltberühmte Forscher Professor Strebel erwähnt. Entweder sollen sie die Verbindung zwischen Molos und dem deutschen Schäferhund darstellen oder sie sind durch den pompejischen Hund lateinischer Abstammung. Am wahrscheinlichsten ist es aber, dass die Illiren, die mit ihren Schafherden über dalmatinischen Inseln und Istra auf das slowenische Gebiet kamen, den Hund mit sich brachten. Der griechische Molos hat sich noch vor oder nach der Volkerwanderungen, als die Slowanen auf unsere Gebiete kamen, mit den slowenischen Hirtenrassen gekreuzt haben sollen. Auf jeden Fall können wir eine Ähnlichkeit mit anderen Hirtenhunden z.B. mit dem rumänischen, kaukasischen und mazedonischen Hund, der Šarplaninec genant wird, nicht übersehen. Kraševec wurde für längere Zeit als guter Hirtenhund bekannt und das ist er wegen seiner Fähigkeiten noch heutzutage, obwohl ihn die Menschen meistens als Begleiter und freundlichen Familienmitglied betrachten.
Kraševec ist mittel-groβer, fester Hirtenhund, mit 10 cm langen, eisen-grauen, üppigen und dichten Haaren. Seine Stärke ist der Kopf mit freundlichen, dunkelbraunen Mandelaugen und rundem Schädel; er ist ein wenig länger als groβ, mit buschigem, wenigstens bis Sprunggelenk reichendem Schwanz. Die eisen-graue Farbe kann zwei zusätzliche Abtönungen in der Richtung von silver-grauoder sehr dunkelgrau haben.
Bei den dunkleren Hunden können wir die typischen und an die nahen Vorfahren ähneln Striemen an den Füβen beobachten. Der Charakter dieser Rasse ist spezifisch und zuverlässig. Schon als Hirtenhund ist er auf einer Seite selbstständig und tapfer und auf der anderen besonnen und zuverlässig; er hat eine stabile Persönlichkeit, deswegen sollen wir ihn als gleichberechtigten Partner betrachten. Um das zu erreichen, sollen Karst Schäferhunde verständnisvoll, duldsam und konsequent geschult werden. Jeder Druck bedeutet Widerstand und Entfremdung. Die richtige und rechtzeitige Erziehung ist deswegen bei diesen Hunden sehr wichtig. Karst Schäferhunde sind in der Regel gute Verteidigungshunde, zuverlässige und selbstständige Wachhunde, durchschnittliche, nicht sehr gute Retriever aber noch immer sehr gute Hirtenhunde. In allgemeinen sind sie bessere Wachhunde als viele andere Hunderassen.
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